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IT-founder Podcast

#145 Netzwerk, Dialog oder Auftrag: So kommunizierst du mit deiner Zielgruppe auf LinkedIn!

Dieses Mal im IT-founder Podcast:

Du kennst jemanden, der diesen Podcast hören sollte? Teile dein Wissen:

Nachdem wir uns in Folge 144 darüber unterhalten haben, wie du dich am besten professionell auf LinkedIn präsentieren kannst, geht es dieses Mal darum, wie du denn eigentlich Leute, die dich noch nicht kennen, am besten ansprichst.

Einfach, authentisch und nicht nervig

Das Problem ist selten das Ansprechen an sich. Wir wollen aber die Leute so ansprechen, dass sie Lust haben, mit uns in Kontakt zu kommen und vielleicht zusammenzuarbeiten. Das ist ziemlich simpel und du kannst innerhalb von drei Nachrichten innerhalb weniger Tage ganz viele von den Leuten erreichen, die du erreichen willst. Das gilt sogar für Entscheider und Geschäftsführer.

Es macht durchaus Sinn, dass du vor einer Kontaktaufnahme dein Profil auf Vordermann bringst. Solltest du das also noch nicht geschafft haben, hilft dir die oben verlinkte Folge auf jeden Fall weiter.

Bereite deine Kontaktaufnahme optimal vor und halte es einfach

  • Kenne deine Zielgruppe! Wen möchtest du erreichen? Du kannst dafür auch die Suchfunktion auf LinkedIn nutzen: Dort kannst du nach der Position einer Person suchen, nach einem regionalen Ort, nach einer bestimmten Branche usw.
  • Konkretisiere deine Suche! Je konkreter du suchst, desto eher bekommst du eine Liste von Personen, mit der du direkt starten kannst, ohne groß sortieren zu müssen
  • Nerve nicht! Momentan ist viel los auf LinkedIn und ich bekomme selbst täglich Kontaktanfragen zu allem Möglichen, sinnvoll und eben auch nicht sinnvoll. Die Kunst liegt darin, den Leuten nicht auf den Senkel zu gehen. Finde also deine eigene Stimme, dein eigenes Wording.
  • Halte es einfach! Wenn du gerade startest und dir total unsicher bist, was du schreiben sollst, dann keep it simple: Schreibe einfach etwas wie „Hallo, LinkedIn hat mir Ihren Kontakt empfohlen und ich würde mich gerne mit Ihnen vernetzen.“ Das ist super neutral. Zwar ist es nur die halbe Wahrheit, schließlich hast du ja vorher gesucht, aber zumindest hat dir LinkedIn auf deine Suche hin diesen Kontakt empfohlen. Der Empfänger fühlt sich bei so einer Anfrage auch nicht irgendwie verarscht oder so, denn du fragst ja nur nach Vernetzen und erzählst ihm nicht das Blaue vom Himmel.

Dialog oder kein Dialog? Das ist hier die Frage:

  • Wenn jetzt jemand von den Angeschriebenen auf dein Profil geht und dann sagt, das passt nicht, alles gut. Bei denen, die deine Anfrage annehmen, kannst du jetzt ganz ohne Eile in den nächsten Tagen eine zweite Nachricht hinterherschicken. Hier eignet sich als Opener ein kurzer Dank, dass deine Anfrage angenommen wurde. Dann kannst du in ein zwei Sätzen ausführen, wer du bist und was dich ausmacht und dann fragst du deinen Gegenüber etwas, was dich interessiert. Über dieses einfache Schema bekommst du ganz simpel einen Kontakt hin. Halte die Sätze zu dir ruhig emotional: Ich liebes es…, ich mache für mein Leben gerne…
  • Achte auf die Antwort: Oftmals kommt anfangs nur ein kurzes „ja, gerne“ oder einfach ein schweigendes Annehmen der Anfrage. Wenn du jetzt deine zweite Nachricht verschickst, wirst du an der Antwort relativ schnell merken, wohin die Reise geht. Hat die andere Person Bock, mit dir in den Dialog zu gehen? Ist da Interesse?
  • Locke deinen Gegenüber: Du kannst in der Nachricht auch so etwas einfügen wie „(ich liebe es, xy zu tun), wenn Sie dazu also jemals Fragen haben, helfe ich Ihnen sehr gerne weiter.“ Reagiert die andere Person in ihrer Antwort darauf, besteht Interesse am Thema, wenn nicht sogar konkreter Bedarf. Wenn nicht, dann ist auch okay, das Netzwerk ist da.
  • Wechsle den Kanal: Wenn du jetzt merkst, da ist Resonanz, da findet jemand dein Thema spannend, dann lade sehr bald einfach mal auf ein paar Minuten Telefonat ein. Wochenlanges Chatten wird normalerweise zu keinem Geschäft führen. Durch den persönlichen Kontakt stellst du Vertrauen her.
 Du siehst also, auch der Punkt Kontaktaufnahme ist kein Hexenwerk und nichts, wovor man Angst haben muss.  Gib nicht direkt auf, wenn nach zwei drei Anfragen niemand mit dir netzwerken möchte. Oft braucht es zehn, zwanzig, fünfzig Anfragen, dafür sind dann aber auch meistens einer oder mehrere Aufträge mit dabei, die aus dem Netzwerk heraus entstehen. 


Wenn du noch Fragen hast oder dich austauschen möchtest, kannst du auch gerne in unsere Facebook IT-founder-Gruppe kommen. Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß bei der Umsetzung und ganz ganz viel Erfolg für dein Business!

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IT Founder

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Wer hier  schreibt:

CEO von IT-founder.de, Gründer, Business-Coach und langjähriger Selbstständiger in der IT-Branche. Als Gründer fühlst du dich vielleicht manchmal erschlagen von der Menge und Vielfalt der anstehenden Aufgaben. Ich zeige dir aus eigener Erfahrung, wie du mit deinem IT-Unternehmen erfolgreich startest und Fehler vermeidest!

Tobias Ziegler

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