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IT-founder Podcast

#150 Du willst mit deinem IT-Business durchstarten? Hier sind meine Tipps für dich!

Dieses Mal im IT-founder Podcast:

Du kennst jemanden, der diesen Podcast hören sollte? Teile dein Wissen:

Was braucht es alles, damit ich mit meinem IT-Unternehmen so richtig durchstarten kann?Egal, ob du neu gründest oder ob du mal Inventur machst und schaust, wo du gerade stehst. Die heutige Episode gibt dir noch mal einen gesamtheitlichen Überblick, was du eigentlich alles brauchst, um mit deinem IT-Unternehmen so richtig durchzustarten.

Expertise ist Gold wert: Probleme lösen alleine reicht nicht

Woraus besteht denn eigentlich ein erfolgreiches IT-Unternehmen? Und da würde ich gerne einmal mit so einem kleinen Rundumschlag starten, ein IT-Unternehmen besteht üblicherweise aus IT-Experten, aus Leuten, die eine Expertise einbringen, die Know-how einbringen. Ganz egal, was deine Leistungen sind, du brauchst auf jeden Fall mal mindestens eine Person, vielleicht bist du das sogar selber, die remote technische Probleme löst.

Der zweite große Block ist, du brauchst einen Finanzexperten. Das fängt beim Angeboteschreiben an und geht über Rechnungen, Zahlungseingangskontrolle, Buchhaltung bis zu den Steuern. Dein Finanzexperte hält zudem ein Auge auf das Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben.

Der dritte Block ist, einen Auftrag abzuwickeln. Dazu gehört mehr, als nur das technische Problem zu lösen. Du musst selbstverständlich in der Lage sein, eine Störungsmeldung oder Neukundenanfragen entgegen zu nehmen. Das kannst du telefonisch machen oder online, Hauptsache du stellst eine qualitative Kundenkommunikation sicher. Das Ganze muss auch eine Struktur haben, damit die Probleme gelöst werden, die Kunden in der richtigen Reihenfolge bearbeitet werden und auch damit Rückmeldung erfolgt. Je nach Größe des Unternehmens kann es Sinn machen, dafür einen Koordinator zu haben, der sich um die Organisation kümmert. 

Kommunikation ist King, ob mit Kunden oder dem Distributor

Die Kundenkommunikation ist dabei nochmal ein ganz eigener Punkt. Die muss sitzen und zwar von dem Moment an, wo der Kunde auf deiner Homepage landet. Es macht auch Sinn, dem Kunden positive Nachrichten zu überbringen, normalerweise spricht man ja eher nur miteinander, wenn es ein Problem zu lösen gibt. Ein Pluspunkt ist immer, wenn der Kunde den Bearbeitungsstatus sehen kann. Wo kann er sich informieren, wie weit du bist? Wer ist also bei dir dafür zuständig, dass die Kunden vernünftig betreut werden? 

Dann kann es natürlich sein, dass du auch Soft- und Hardware verkaufst. In diesem Fall hast du noch ein weiteres wichtiges Thema, welches es abzudecken gilt. Ware muss eingekauft werden, passende Produkte müssen herausgesucht und Angebote erstellt werden. Im Vergleich zur reinen Dienstleistung kommt da einiges an Mehraufwand auf dich zu. Vielleicht gibt es dann auch Distributoren, mit denen kommuniziert werden muss. Eine pünktliche Lieferung muss sichergestellt werden bzw. muss gehandelt werden, wenn etwas falsch oder verspätet ankommt. Je nach Unternehmensgröße ist es hier lohnenswert in drei, vier, fünf technische Mitarbeiter zu investieren, die auch diese kaufmännischen Komponenten mit abdecken. 

Alles alleine und nichts richtig? Keine gute Idee!

Wenn du ein Unternehmen von 5-8 Leuten hast, dann kannst du das noch sehr gut selber führen. Wird es größer, macht es irgendwann Sinn, eine Vollzeitführungskraft einzustellen. Du kannst nicht alles alleine perfekt abdecken, irgendwann bleibt ein Thema auf der Strecke. Du kannst nach und nach Teamleiter für die einzelnen Bereiche einstellen, die dir Arbeit abnehmen. Diese können dir dann Feedback geben, ob alles nach Plan läuft. Das ist im ersten Moment ungewohnt für deine Mitarbeiter, aber auch gleichzeitig eine Riesenchance, weil die umso mehr Betreuung und Aufmerksamkeit für ihren Fachbereich bekommen. Nimm deine Mitarbeiter aktiv mit und hab eine enge Kommunikation, dann verstehen die auch, dass ihre Anliegen dich weiterhin interessieren.

Dann als nächsten Punkt brauchst du eine Positionierung. Die sollte relativ früh entstehen und immer weiter wachsen. Es muss einfach klar sein, für welche Themen du stehst, was dich und dein Unternehmen ausmacht und warum Kunden besonders gerne bei dir beauftragen. Welche Zielgruppe sprichst du besonders gut an? Damit verbunden ist natürlich das Thema Marketing. Wie trittst du nach außen auf? Über welche Kanäle gehst du nach draußen? Wie erfahren die Kunden davon, dass es dich gibt? Das sind wichtige Leitfragen für dieses Thema.

Der Mensch für den Ernstfall: Der Vertriebler

Bei der aktiven Portfoliogestaltung kann dir auch ein Vertriebler helfen. Dieser weiß nicht nur, wie man Kunden betreut, sondern hat auch strategische Ahnung. Diese strategischen Entscheidungen baust du dann nach und nach weiter aus, deine Kunden werden mit ihren Entscheidungen dabei helfen. Was brauchen sie? Das wirst du nach und nach feststellen. Es passiert relativ selten, dass ein Unternehmen sagt, ich habe diese vier fünf Punkte und auch nur genau diese vermarkte ich. Das ist deine Riesenchance. Du kannst bei gleichartigen Produkten Kunde für Kunde deine Lösung perfektionieren und immer weiter dazulernen. Du hast dann zwar dieselbe Technologie, aber dadurch, dass du auch den Prozess dahinter beherrschst, bist du im Vorteil. Es ist also wirklich lohnenswert, wenn du eine gewisse Größe erreicht hast, über ein strategisches Portfolio nachzudenken. 

Das war jetzt so ein kleiner Rundumblick für dich. Zu guter Letzt haben wir noch das Thema Tools: Du brauchst natürlich Tools, um Prozesse zu unterstützen oder ein Ziel bei deinen Kunden zu erreichen. Ein Tool hat keinen Selbstzweck, es unterstützt dein Geschäftsziel. Vielleicht braucht der ein oder andere ein Tickettool. Natürlich haben wir alle irgendwie eine Webseite oder E-Mail oder Telefonanlagen. Wichtig ist, dass du dich nicht hinter dem Tool versteckst. Nutze es für dich und deine Ziele. In diesem Sinne wünsche ich dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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IT Founder

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Wer hier  schreibt:

CEO von IT-founder.de, Gründer, Business-Coach und langjähriger Selbstständiger in der IT-Branche. Als Gründer fühlst du dich vielleicht manchmal erschlagen von der Menge und Vielfalt der anstehenden Aufgaben. Ich zeige dir aus eigener Erfahrung, wie du mit deinem IT-Unternehmen erfolgreich startest und Fehler vermeidest!

Tobias Ziegler

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