Motivationstechniken für IT-Gründer

5 Strategien für deine Motivation

Michael Wigge (Coach, Redner und Autor) verrät uns seine Strategien

Michael Wigge (Coach, Redner und Autor) verrät uns seine Strategien

Wir freuen uns sehr, dass wir Michael Wigge, der unter anderem bekannt ist für seine Extremreisen, dafür gewinnen konnten, seine Motivationsgeheimnisse mit uns zu teilen. Besonders wenn du gerade dabei bist, dein eigenes IT-Business aufzubauen, kannst du ein paar Motivationsschübe auf dem Weg in deine Selbstständigkeit bestimmt gut gebrauchen. Vielleicht denkst du auch oft, die Situation, in er du gerade bist, ist ausweglos? Oder du willst am liebsten alles hinschmeißen? Dann freu dich jetzt auf seine Strategien, mit der er sich auch in den größten Herausforderungen – zum Beispiel auf seinen Extremreisen – immer wieder mot​iviert.

Teil meines Berufsbildes ist es, mich in regelmäßigen Abständen extremen Reiseherausforderungen zu stellen. Meine bekanntesten Projekte sind:

  • Ohne Geld bis ans Ende der Welt
  • Wigges Tauschrausch (hochgetauscht vom Apfel zum Haus)
  • Auf dem Tretroller durch Deutschland in 80 Tagen

Viele Leser und Zuhörer bei meinen Bühnenshows fragen mich immer wieder, wie ich es  schaffe, mich in diesen Herausforderungen zu motivieren, besonders wenn Situationen ausweglos erscheinen.

Hier meine Top 5 Motivationsstrategien

  1. Ein wichtiger Punkt ist es, sich immer wieder das große Ziel vor Augen zu halten. Leicht kann es geschehen, dass man auf einer Reise ohne Geld zu sehr mit Detailproblemen beschäftigt ist, dass man gar nicht mehr das eigentliche Ziel im Auge hat. Jeden Tag dieses Ziel zu visualisieren, hilft stark bei der eigenen Motivation.  Zusätzlich hilft es, sich die möglichen, positiven Konsequenzen ​auszumalen, wie z.B. nach der Reise ein Buch dazu zu veröffentlichen, Vorträge dazu halten zu können und die Wertschätzung, die man durch so ein Projekt generell bekommt.
  2. Genauso wichtig finde ich ein gutes Zeit- und Selbstmanagement zur Motivationssteigerung bei großen Projekten. Das große Ziel vor Augen ist zwar wichtig, aber die Einteilung in Zwischenziele und Zwischenschritte ist unglaublich bedeutend. Denn wenn man kleinere Unterteilungen nicht macht, kann das eine große Ziele zu viel Druck auslösen und dazu führen, dass man praktisch umfällt. Menschen, die zur Prokrastination neigen, haben oftmals zu wenige Zwischenschritte in ihre Arbeiten eingebaut.
  3. Netzwerken: Die Fähigkeit, netzwerken zu können, ist mein dritter Punkt zur erfolgreichen Motivation. Ich hatte auf meinen Abenteuerreisen immer wieder große Tiefpunkte, in denen ich kaum Selbstmotivation finden konnte. Menschen, die ich am Wegesrand kennengelernt hatte, waren oftmals der letzte Anker, um mich nach vorne zu schieben und zu vermeiden, dass ich die Challenge abbreche. Ich denke, im alltäglichen Berufsleben ist es ähnlich. Wer sich mit einem guten, sozialen Netzwerk umgibt, hat in Krisenzeiten gute Ansprechpartner und ein echtes Netz, das einen auffängt, wenn man fällt.
  4. Stressmanagement ist mein vierter Pfeiler, um Motivation unter starken Belastungen aufrecht zu erhalten. Ich hatte in meinen Challenges einige Situationen, in denen ich mein Stressmanagement missachtet hatte, weil mein Ehrgeiz mich immer weiter nach vorne getrieben hatte. Doch das kann sich rächen. Oftmals beginnt unser Körper bei drei gleichzeitigen Stressoren stark an Energie zu verlieren, manches Mal hin bis zum Burnout. Drei Stressfaktoren könnten zum Beispiel im Alltagsleben Konflikt auf der Arbeit, zu viele Überstunden und Sorgen wegen der eigenen Gesundheit sein. Deshalb passe ich heutzutage immer auf, meine Faustregel einzuhalten: Niemals mehr als zwei Probleme auf einmal! Überprüfen Sie sich doch selbst immer mal wieder, wie viele Stressoren auf Ihren Schultern liegen.
  5. Selbstmotivation entsteht auch durch eine positive, mentale Haltung. Die kann man durch positive Glaubenssätze fördern. Wie erlangt man diese? Man fängt an zu schauen, ob man im Halbbewussten negative Glaubenssätze mit sich trägt. ​Sie können oftmals mit „Du sollst nicht…“, „Du kannst nicht…“, „Du darfst nicht…“ beginnen. Ein sehr klassischer, negativer Glaubenssatz heißt bei vielen Menschen auch „Du wirst nur durch Leistung geliebt“. Sollte man bei sich negative Glaubenssätze aufspüren, dreht man diese ins Positive um. Also, das genannte Beispiel hieße dann „Wertschätzung und Liebe anderer Menschen sind unabhängig von meiner Leistung“. Wenn man solche Glaubenssätze ins Positive dreht und diese oft übt, integrieren sie sich in die eigene Haltung und man lebt viel positiver.

Hoffentlich konnte Michael Wigge dir mit diesem Beitrag Inspirationen zu​m Thema gegeben. Probier diese fünf Aspekte einfach mal aus, oftmals merkt man ihre Wirkung erst beim „Learning by Doing“.  Der erste Punkt „klare Zielsetzungen“ kann ein Stimmungsloch sogar so stark verändern, wie in Studien nachgewiesen wurde, dass selbst depressive Verstimmungen durch gute Zielsetzungen und eine Zukunftsplanung aufgehoben wurden.

So erreichst du Michael:

auf seiner deutschen Motivationsseite
auf seiner englischen Motivationsseite
auf seinem deutschen Blog
auf seinem englischen Blog

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About the Author Alex Gerrard

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