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SEO-Guide: Schneller Einstieg in die Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung ist eine effektive Maßnahme, um deine Sichtbarkeit und Reputation zu erhöhen und eine dauerhafte Quelle an Besuchern und Kunden zu schaffen. 

Bei Besuchern, die auf diesem Wege zu dir kommen, ist zudem bereits klar, dass sie deine Informationen oder Leistungen aktiv suchen. ​​​Neben der hohen ​Relevanz hat SEO-Traffic im Gegensatz zu bezahlter Werbung den großen Vorteil, ​kostenlos zu sein.

Was ist SEO und was nicht?

Suchmaschinenoptimierung​ (kurz: SEO) ist der Einsatz von Strategien und Maßnahmen, um eine Webseite zu einem speziellen Suchbegriff (Keyword) möglichst weit oben in den Suchergebnissen anzeigen zu lassen.

​​Natürlich geht es darum, dass Menschen, die nach einem bestimmten Begriff suchen, z.B. "Webdesign Hamburg", als Erstes dein Ergebnis angezeigt bekommen und ​so auf deine Webseite gelangen.

Die wirkungsvollsten Platzierungen sind in der Regel die Positionen 1 bis 3 auf der ersten Seite. Auf die zweite Seite einer Suchausgabe verirrt sich kaum noch ​jemand.

Das Ziel nachhaltiger SEO ist es ​auch, dem Besucher die beste Antwort auf seine Frage und ein großartiges Nutzungserlebnis zu bieten.

Was SEO schon seit Jahren nicht mehr ist​: durch technische Maßnahmen oder Spam Inhalte mit wenig Nutzerwert zu generieren und diese rein für die Maschine zu optimieren.

Ist SEO = Google-Optimierung?

Jedes System, mit dem du etwas durchsuchen und über Verwendung eines Algorithmus nach Relevanz sortiert anzeigen lassen kannst, ist eine Suchmaschine. ​Das Spektrum reicht von Giganten wie Google bis hin zur Suchfunktionen kleiner Online-Foren. So ist YouTube dieser Definition nach die zweitgrößte Suchmaschine und auf Videos spezialisiert. Amazon ist eine große Produkt-Suchmaschine.

Unter den Suchmaschinen für Webseiten und Informationen gibt es viele Google-Alternativen​ wie z.B. Bing. Es ist also eher die strategische Frage, auf welche Suchmaschine wir unsere Bemühungen und resultierende Erfolgsmessungen konzentrieren.

Seo Google Ranking

Suchmaschinenoptimierung ist in der Regen ein Synonym für die Optimierung von Google-Rankings, da die Marktdominanz dieser Suchmaschine in der westlichen Welt bei ca. 90 Prozent liegt. Sofern keine spezialisierte Strategie verfolgt wird, ist also Google gemeint, da sich für Webseitenbetreiber hier im Normalfall die größte Traktion bei der Besuchergewinnung erreichen lässt.

6 gute Gründe für gezielte Suchmaschinenoptimierung

1.

SEO ist kostenlos. Um ​das gleich zu relativieren​: SEO ​kann natürlich Zeit oder Geld kosten, wenn du speziell auf die Optimierung zugeschnittene Artikel erstellst oder eine SEO-Agentur anheuerst. ​Statt jedoch laufende Kosten zu verursachen, ist Suchmaschinenoptimierung eine Investition in deine Zukunft und kann dir nach der erfolgreichen Durchführung über Jahre neue Kunden und Besucher bringen. Hingegen fällt die Wirkung bezahlter Werbung ​auf Null,  sobald du damit aufhörst.

2.

SEO bringt dir qualitativ exzellenten Traffic. Wenn jemand über eine Suchmaschine auf deine Seite gelangt, weißt du, dass der Nutzer genau nach dem sucht, was du anbietest. Und zwar in diesem Moment. Es gibt kaum eine bessere Quelle für Traffic, also Besucher, die ein Bewusstsein haben für das Problem, das du löst ​sowie auch akuten Bedarf nach deiner Lösung. 

3.

SEO ist wirksamer als SEA (Bezahlte Werbung in Suchmaschinen). Natürlichen, organischen Suchergebnissen wird mehr vertraut als bezahlten Such-Einblendungen. 93,21% der Suchenden klicken auf die unbezahlten, echten Ergebnisse.

4.

SEO als Wettbewerbs- und Kompetenzvorteil. Es gibt maximal 10 organische Suchergebnisse auf der ersten Seite von Google. Steigst du hier auf, steigen deine Wettbewerber automatisch ab, werden also von dir verdrängt. Auf der ersten Seite von Google zu stehen, schafft automatisch Vertrauen in dich als Quelle und als Unternehmen. Die Wahrscheinlichkeit ist also größer, dass du ohne viele Fragen als beste Lösung wahrgenommen wirst, ​somit auch deine Reputation steigerst.

5.

Deine fachliche Reputation steigt. Auf der ersten Seite von Google zu stehen,​ fördert sehr deine wahrgenommene Kompetenz in der Bereitstellung der gesuchten Antwort.

Gerade wenn ein Besucher noch nie von dir gehört hat, erhältst du durch deine Präsenz einen Vertrauensvorschuss.

6.

SEO ist messbar und planbar. Deine Optimierung ist kein Blindflug. Alles was du tust, kann auf bewährten Prinzipien und strategisch aufgebaut werden. Es gibt eine Vielzahl an Tools, mit denen du deine Fortschritte genau messen und verfolgen kannst.

So funktioniert Google

Da Google mit Abstand die am meisten genutzte Suchmaschine Europas ist, orientiert sich die Auswahl an Maßnahmen, die man durchführen oder vermeiden sollte, an den Anforderungen dieses Marktführers. Aus dem gleichen Grund ist aber auch davon auszugehen, dass was für Google funktioniert, auch in den Rankings der meisten anderen Suchmaschinen einen positiven Effekt hat.

Wie schafft es Google nun, Ergebnisse fast in Echtzeit anzuzeigen und die Relevanz sowie Reihenfolge der Ergebnisse in der Suchanzeige zu bestimmen?

So ​werden Suchergebnisse ​generiert

(vereinfachte Ablaufbeschreibung)

Vor der Suche

Crawler

Der Google-Crawler analysiert immer wieder Milliarden zugänglicher und relevant erscheinender Webseiten und Unterseiten. Hierbei wird nach Aktualisierungen gesucht und ​Webseiten-Strukturen, technische Faktoren, Texte, Bilder und Verlinkungen werden in einem Index gespeichert.


Tipp: Du musst nicht unbedingt auf den Crawler warten, sondern kannst auch über die "Search Console" ​ein neues Crawling bestellen.

Vor der Suche

Index

Der Index sorgt für die blitzschnelle Suchausgabe. In ihm werden alle über den Crawler erhobenen und für relevant befundenen Daten abgespeichert, geordnet und vorsortiert, um die Ergebnisse im Fall einer Anfrage schnell ausgeben oder generieren zu können.


Tipp: Ein erster wichtiger Schritt bei der Optimierung ist es, alle wichtigen Seiten in den Index und schon einmal unter die ersten 100 Suchergebnisse zu bekommen.

Der Nutzer gibt einen Suchbegriff ein

Die Suchanfrage

Der Nutzer gibt einen Suchbegriff ein, das sogenannte "Keyword". Hier kann es sich um einzelne Worte, aber auch ganze Sätze und Fragen handeln.

Tipp: Je länger und genauer die Anfrage, umso geringer ist auch der Wettbewerb um die Positionen der Ergebnisseiten.
Die Optimierung auf derartige "Longtail"-Begriffe kann interessant und sehr lohnend sein, auch wenn das Suchvolumen entsprechend gering ist.

Während und vor der Suche

Google Algorithmus

Wird die Suche gestartet, berechnet der Ranking-Algorithmus aus einer großen Zahl ​​indizierter Daten und unterschiedliche​r Faktoren die relevantesten Ergebnisse und die Reihenfolge ​(Positionen) ihrer Anzeige.

Tipp: Dies ist die große "Blackbox" für alle Suchmaschinen-Optimierer. Durch den Einsatz von AI und einer Unzahl an Rankingfaktoren ist es nicht möglich, jede Auswirkung einer Maßnahme auf deine Rankings vorherzusagen. Du kannst aber immer davon ausgehen, dass Google die besten und relevantesten Ergebnisse für seinen Kunden, den Suchenden, liefern möchte. Hieran sollte sich im Zweifel deine Strategie immer messen.

Der Nutzer bekommt ein Ergebnis

SERPs

Die SERPs (Search Engine Result Pages) sind die Seiten mit den ausgegebenen Suchergebnissen. 


Tipp: Die nach Relevanz ausgegebenen Suchergebnisse werden auch "organische Suchergebnisse" genannt.
Du kannst aber zusätzlich zu d​iesen 10 Ergebnissen ​noch auf viele andere Arten ranken, da Google ​i.d.R. ​viele weitere ​Treffer in den SERPs über den "Knowledge Graph" und die "Universal Search" ausgibt​ - zum Beispiel ​die relevantesten Bilder zu deiner Suche.

​​Zudem gibt es noch bezahle Suchergebnisse, wenn jemand Google-Ads auf das eigegebene Keyword schaltet.

Google SERPs im Überblick

Für deine SEO-Strategie ist es sehr wichtig, dass du weißt, worauf du optimieren kannst und worauf nicht. Hier findest du den Aufbau einer SERP, also einer Ergebnisseite. Je nach Suchbegriff oder auch Endgerät können sich die Ergebnisse und angezeigten Elemente stark unterscheiden. Die organischen Suchergebnisse sind jedoch immer dabei und nach wie vor der wichtigste Bestandteil der Suche.

Hier ein Beispiel aus einer Desktop-Suche:

SEO Google Serps

Die SERP-Elemente

1.

ADs - bezahlte Anzeigen

​​Sofern auf den eingegebenen Suchbegriff Google-Werbeanzeigen​ geschaltet wurden, sind sie in diesem Bereich zu finden. ​Zwar visuell den organischen Suchergebnissen sehr ähnlich, sind sie aber klein mit "Anzeige" gekennzeichnet. Dieser Bereich kann nicht durch SEO (Search Engine Optimization) optimiert, sondern ​nur durch SEA (Search Engine Advertising) gebucht werden.

Beispiel SEA:

SEA Google Ads
2.

Organische Suchergebnisse

Dies ist der Bereich, auf den optimiert wird und in dem sich die sogenannten organischen / natürlichen Suchergebnisse finden, die durch den Ranking-Algorithmus bestimmt werden.


Neben der Position kann auch noch auf weitere Faktoren optimiert werden, wie z.B. die Einblendung von Sitelinks (Unterseiten) oder anderen Zusatzeinblendungen, die Aufmerksamkeit erzeugen, wie z. B. Bewertungen bei Shop-Produkten.

Beispiel:

SEO Organic Serp
3.

Universal- und Extended Search

Unter Universal Search (auch Blended- oder Enhanced Search genannt) versteht man die Bereicherung der organischen Suchergebnisse mit weiteren hilfreichen, Suchkontext-bezogenen Medien in Suchmaschinen wie Google oder Bing. Erweiternde Medien können z.B. Bilder, News, Maps, Videos oder Shopping Ads (jetzt PLA = Product Listing Ads) sein. Es gibt aber je nach Keyword-Kontext noch weitere Typen wie z. B. Kino-Zeiten, Aktienkurse oder Wetter-Infos.

Diese Universal Search Elemente bieten gutes Potenzial, um sich zusätzlich zu den klassischen, organischen Rankings durch gezielten Maßnahmen zu positionieren.

Beispiel für Bilder in der Universal Search:

SEO Universal Search Bilder

Beispiel für Universal Search Maps:

SEO Universal Search Maps
4.

Universal Search: Knowledge Graph

Der Knowledge Graph ist ein weiterer Teil der Universal Search, der in eine Box auf der rechten Seite der SERP ausgelagert ist. Er gibt vor allem Informationen aus, die in Beziehung zum gesuchten Ergebnis stehen und stellt Verknüpfungen her.


Hier zwei Beispiele für die Keywords "Batman" und "Hamburg":

SEO Google Knowledge Graph
5.

Ergebnisseiten-Navigation

Hier gibt es weiterführende Suchvorschläge​ (streng genommen auch Universal Search​) und die Möglichkeit, weitere Seiten von Suchergebnissen aufzurufen. Obwohl man theoretisch die top 100 Suchtreffer ansehen kann, konzentriert sich die Aufmerksamkeit der Nutzer auf die erste Seite und dort auf die ersten Ergebnisse.

Seite 2 und dahinter werden nur von einem Bruchteil der Nutzer aufgerufen, die sehr intensiv suchen, ohne gleich die richtige Antwort gefunden zu haben. Aus diesem Grund sollte die Bestrebung immer sein, zum gewünschten Keyword eine möglichst hohe Position auf der ersten Seite zu erreichen.

Hier zu sehen: Eine Verteilung der Aufmerksamkeit. Die Heatmap misst, auf welchen Bereichen der Google SERP-Seite die Aufmerksamkeit der Nutzer am längsten ruht:


SEO Eyetracking

Quelle: https://www.fahrenheitmarketing.com/

​15 wichtige SEO-Begriffe für Einsteiger

Diese Begriffe und ihre Bedeutung solltest du kennen, wenn du damit beginnst, dich mit Suchmaschinenoptimierung auseinanderzusetzen.

  • Alt-Attribut: ​Eine Anweisung, welcher Text angezeigt werden soll, wenn ein bestimmtes Bild nicht geladen werden kann. Für Google sind diese Texte wichtig, um die Relevanz des Bildes für dein Thema und einen Suchbegriff zu erkennen. 
  • Backlink: Ein ​Link auf einer anderen Webseite, der auf deine Domain oder eine ihrer Unterseiten verweist. Backlink ist aber nicht gleich Backlink. Backlinks von einer Seite mit einer hohen Reputation, die auch genau zu deinem Thema passen, sind wertvoll und unterstützen dich im Rankingaufbau. Gegenteilige Backlinks wiederum können sehr schädlich für deine Rankings sein. 
  • Bounce-Rate: Diese Absprungrate beschreibt​ die Prozentzahl der Nutzer, die deine Webseite sofort wieder verlassen, ohne eine weitere Unterseite ​besuch​t zu haben. Gerade eine Bounce-Rate in Kombination mit einer sehr niedrigen Verweildauer ist ein Zeichen dafür, dass der Inhalt nicht relevant für den Suchenden ist. Dieser Wert ist nicht nur für dich interessant, sondern auch für Google, um deine Seitenrelevanz zu beurteilen. Eine hohe Absprungrate ist also eher schlecht für dich.
  • Domain Authority: Dieser Wert von 0 bis 100 (Maximum) beschreibt, wie hoch Google die Relevanz deiner Domain im jeweiligen Fachgebiet / Branche beurteilt. Seiten mit einer hohen Authority erreichen leichter und schneller gute Rankings. Auch sind Backlinks von einer Domain mit einer höheren Domain Authority als deiner ​eigenen, sofern auch thematisch relevant, wertvoll und stärken ​deine eigene Domain Authority.
  • Duplicate Content: Bedeutet, dass der Crawler mehrere Webseiten entdeckt, die exakt den gleichen Haupt-Content haben. Ein Beispiel sind 1 zu 1 kopierte Artikel, Textpassagen oder gar Webseiten. D​as kann auch passieren, wenn dein Inhalt über mehrere unterschiedliche URLs erreichbar ist. Duplicate Content schadet deinen Rankings und kann sogar zu Abstrafungen oder ​Deindexierung in Rankings führen.
  • Featured Snippet: Dieses sind Universal Search-Inhalte, die abhängig von deiner Suchanfrage in den SERPs eingeblendet werden, um die Ergebnisse mit nützlichen Informationen zu bereinigen. Beispielsweise werden oft zu einem Suchbegriff auch gleich Bilder mit angezeigt, obwohl du nicht in der Bildersuche bist. 
  • Meta Description: Die Metadescription ist eine kurze Zusammenfassung, worum es auf der betreffenden Seite geht. Da diese auch in den Suchergebnissen erscheint, sollte sie relevant und attraktiv für Besucher sein, um diese zum Klick auf dein Ergebnis zu bringen. 
  • Noindex: Dieses Attribut (rel="nofollow") kann verwendet werden, um dem Crawler zu signalisieren, dass dem so ausgezeichneten Link nicht nachgegangen werden soll. Dieses ist beispielsweise nützlich, wenn du die Link-Power deiner Seite gezielt verteilen oder stärken möchtest. Du kannst dir die entsprechende Seite wie einen Eimer und die Link-Power wie Wasser vorstellen. Jeder Link ist wie ein Loch im Eimer, über die Power abfließt oder gezielt in einen anderen Eimer ​übertragen werden kann.
  • Off-Page SEO: Hiermit ist Suchmaschinenoptimierung gemeint, die nicht auf deiner eigenen Webseite stattfindet, sondern ​bei externen Faktoren ansetzt. Das können z.B. Backlinks und "Social Signals" sein. Inzwischen hat die Off-Page SEO eine hohe Wichtigkeit erreicht und darf auf keinen Fall vernachlässigt werden.
  • On-Page SEO: Dies sind SEO-Maßnahmen auf deiner Webseite​, z.B. die Optimierung der Technik oder Seiten-Strukturen, Content-Erstellung usw. 
  • Page Authority: Dieser Wert funktioniert ähnlich wie die "Domain Authority". Allerdings betrifft die Page Autority nicht deine Top Level Domain, sondern Unterseite​n​ - beispielsweise einen Artikel, mit dem du zu einem Keyword rankst. 
  • Redirect: Redirects sind Weiterleitungen. Wenn ein User die URL A eingibt und eine Weiterleitung aktiv ist, landet er sofort auf URL B. Redirects können aus den verschiedensten Gründen durchgeführt werden. Im Falle von SEO sind beliebte Einsatzmöglichkeiten, um Duplicate Content zu verhindern oder Google zu zeigen, dass sich die URL einer indexierten Seite dauerhaft geändert hat und die Rankings übertragen werden sollen. Es gibt verschiedene Arten von Redirects. Die ​bekanntesten sind: Redirect 301 (Seite dauerhaft verzogen, der Weiterleitung folgen) und Redirect 302 (Diese Seite ist kurzfristig verschoben oder nicht erreichbar). Ein Redirect 302 könnte z.B. gut auf einer temporären Wartungsseite eingesetzt werden.
  • Robots.txt: Hier handelt es sich um eine gleichnamige Textdatei in deinem Stammverzeichnis, über die du dem Crawler einer Suchmaschine Anweisungen geben kannst. So kannst du beispielsweise verschiedene Regeln nutzen, um das Crawling und somit auch die Indexierung beliebiger Pages zu verhindern.
  • Title-Tag: Mit diesem HTML-Code Tag legst du den Titel deiner Webseite fest. Dieser wird in der Regel auch als Überschrift in den Suchergebnissen angezeigt und ist ​ebenfalls für dein Ranking relevant.
  • TLD: ​Abkürzung für Top Level Domain. Ein Beispiel ist "it-founder.de"​. Die TLD ist in vielen Fällen der Ausgangspunkt deiner Websteitenstruktur. Es gibt diverse Toplevel-Domains wie z.B. ".com" ".de" oder ".org". Die meisten klassischen Domains geben einen Hinweis auf ein Land, wie z.B. ".de" (Deutschland) oder ".fr" (Frankreich).

7 einfache und effektive SEO-Maßnahmen für Einsteiger

Mit dieser Kurzanleitung kannst du die ersten Schritte zur Verbesserung deiner Inhalte und Keyword-Relevanz gehen. SEO ist ein Prozess und ​anzufangen ist die wichtigste Maßnahme.


SEO Strategie

Checkliste

1.

Entwickle ein Verständnis dafür, wonach dein Publikum sucht

Die Begriffe und Arten, ​​wonach Menschen ​deine Themen und Produkte suchen, können sehr unterschiedlich sein. Wichtig ist, dass du ein Verständnis dafür entwickelst, wie und was dein Publikum sucht.
Nur dann kannst du effektiv die Themencluster, Keywords und Synonyme von Keywords bestimmen, auf die du deine SEO fokussieren solltest.

Eine gute Keyword-Recherche hilft dir außerdem, "Longtail" (Besonders lange, spezifische Keyword-Ketten, z.B. Fragen) zu entdecken, die "nischig" sind und ggf. wenig Suchvolumen, dafür aber eine hohe Relevanz und wenig Wettbewerb um Rankings haben.

  • Erstelle eine möglichst große Liste mit Keywords, zu denen du ranken möchtest oder von denen du glaubst, dass sie für dein Publikum relevant sind. Verschaffe dir viaGoogle Trends und Google Keyword Planer einen ersten Überblick über die Relevanz und wie oft nach den Keywords gesucht wird.
  • Werte deine Google Analytics​-Daten nach Vorlieben, interessanten Keywords oder häufig verweisenden Domains aus. ​Wenn du Google Analytics bisher noch nicht einsetzt, solltest du es einbinden.
  • Es ist wichtig, dass du nicht nur vereinzelte Unterseiten hast, die zu einem Thema ranken, sondern thematische Cluster an Seiten aufbaust, damit Google dir eine Themenrelevanz und bessere Rankings zuschreiben kann. Überlege, welche Themen-Cluster du aufbauen und untereinander verlinken solltest.
2.

Erstelle den Content, den dein Publikum braucht

Um die besten Antworten auf das zu liefern, was dein Publikum sucht, solltest du deine​ Inhalte nicht nur optisch und qualitativ gut gestalten. Es ist genauso wichtig, das ​sie so relevant wie möglich ​sind. Versuche herauszufinden, was dein Publikum erwartet.

Hier ein paar Tipps:

  • Ermittle, welche Fragen dein Publikum zu einem Keyword stellt und versuche, darauf einzugehen. Du kannst hierfür eigene Suchmaschinen wie z.B. https://answerthepublic.com/ verwenden. 
  • Nutze Google selbst als Inspiration, indem du ​siehst, was dir noch in der Suchspalte vorgeschlagen wird, wenn du dein Keyword eingibst. Dies eignet sich vor ​allem für weitere Longtail-Begriffe. S​chaue dir auch an, welche Seiten bereits zu deinem Keyword auf den ersten Plätzen ranken. So hast du eine genaue Vorlage, welchen Content Google relevant findet und sehen will.
  • Hake nach, was für Fragen zu deinem Thema in Foren, auf "Gute Frage" oder per Social Media, z. B. in Facebook-Gruppen, gestellt werden. Hier kannst du ebenfalls lernen, wie die Fragen formuliert werden, um ​sie im Longtail abzubilden.
3.

Sorge für attraktive Überschriften

Damit, dass dein Artikel oder deine Seite in den SERPs auftaucht, ist es noch nicht getan. Immerhin haben deine potenziellen Besucher wenig Zeit und mehrere Alternativen, selbst auf Google-Seite ​Eins. Daher sollte dein Titel attraktiv sein und ​Besuchern einen Grund geben, gerade dein Ergebnis anzuklicken.


Checkliste:

  • Der Titel sollte gut verständlich sein und dem ​entsprechen, was gesucht wird.
  • Überschreite nicht die maximale Anzeigenlänge, damit dein Titel in den SERPs nicht abgeschnitten wird. Ideal sind 50 bis 60 Zeichen.
  • Gestalte einen attraktiven Titel, der den Drang zum klicken erzeugt. Sei aber nicht übereifrig - versprich nichts, das du nicht halten kannst oder den Nutzer enttäuscht, wenn er auf deine Seite kommt.
  • Versuche den besonderen Vorteil herauszuheben, den das, was der Besucher bei dir findet, von ähnlichen Angeboten abhebt​ (​deinen USP).
  • Finde einen eleganten Weg, um dein wichtigstes Keyword im Titel zu platzieren. Dieser Indikator ist wichtig für den Crawler, aber auch für potenzielle Besucher der SERP-Ergebnisse.
4.

Halte deine URLs kurz und eindeutig

Kurze und eindeutige URLs sind gut für deine menschlichen Besucher und die Suchmaschinen-Crawler. Zudem sollte bereits aus der URL klar werden, was der Inhalt ist und welches Keyword im Fokus steht.

Optimal

  • Kurze URL: computerblog.de/thinkpad-t480-review/ 
  • Die URL ist nur 1 bis maximal 2 Ebenen tief.
  • Die URL enthält das wichtigste Keyword dieser Seite.
  • Man kann bereits an der URL erkennen, worum es auf der Seite geht und sich die URL zudem gut merken.

Verbesserungsbedarf

  • Mehr als 3 Ebenen Verzeichnistiefe: (https://domain.de/ebene-1/ebene-2/ebene-3/deine-seite)
  • Kryptische URL: https://domain.de/2020/01/15/?p=19 
  • Extrem lange URL: https://www.it-founder.de/marketing/seo-starter-guide-in-die-suchmaschinenoptimierung/
  • URL enthält nicht das Keyword, auf das du optimieren willst.
5.

Optimiere deine Bilder

Attraktive Bilder werten nicht nur deinen Content auf, sondern verbessern auch deine Rankings und können dir sogar zusätzlichen Traffic bescheren, indem sie in der Bildersuche oder den Universal Search-Bildern auftauchen.

Hierzu solltest du aber einige Grundlagen beachten:

  • ​Deine Bilddatei selbst sollte aussagekräftig benannt sein und dein Fokus-Keyword ent​halten.
  • Erstelle die Bilder so groß wie qualitativ nötig und so klein wie möglich. Komprimiere gegebenfalls nach, denn lange Ladezeiten für große Bilder nerven deine Besucher, sorgen für höhere Absprungraten und werden von Google negativ bewertet.
  • Setze die richtigen HTML-Tags, damit Google den Content einschätzen kann. Besonders der Alt-Tag sollte ausgefüllt sein. Beispiel: <img src=”/cd-microsoft-windows-98.jpg” alt=”CD des Betriebssystems Microsoft Windows 98 und der Originalverpackung”/>
6.

Achte darauf, dass dein Content einfach zu lesen ist

​Nutzerfeedback und -verhalten beeinflussen deinen SEO-Erfolg. Daher solltest du dafür sorgen, dass deine Inhalte nicht nur wertig und relevant, sondern auch gut strukturiert und erfassbar sind. ​Das Einhalten einer korrekten HTML-Struktur und passender HTML-Tags hilft Besuchern und Crawlern gleichermaßen​.

Exemplarische Überschriftenstruktur:

  • H1: ​SEO lohnt sich
    • H2: W​arum lohnt sich SEO?
      • H3: Du erhältst relevanten Traffic
      • H3: Der Kanal erzeugt keine laufenden Kosten
    • H2: ​Wie starte ich mit der Optimierung?
      • H3: 1) Schau dir den IT-founder Guide an
      • H3: 2) Setze deine ersten Maßnahmen um
  • Formatiere deinen Text mit Absätzen und sorge dafür, dass sie nicht zu lang sind. Hebe Wichtiges fett hervor, damit der Text "scannbar" ist.
  • Benutze ​zielgruppen​nahe Sprache und verwende kein kompliziertes Wort oder unnötigen Fachjargon, wenn es ein einfaches Wort gibt.
  • Lockere den Text mit Bildern und Listen auf. Setze bei den Bildern sinnvolle Alt-Tags, falls diese einmal nicht angezeigt werden.
  • Nicht übertreiben: Stopfe deine Texte nicht mit Keywords voll, wo sie ​für ​Text und Lesbarkeit ​keinen Sinn ergeben.
7.

Bemühe dich um Backlinks mit hoher Qualität und Relevanz

Backlinks sind von enormer Wichtigkeit für deinen Rankingerfolg. Dies gilt für deine Top Level Domain, aber auch für Unterseiten, die für bestimmte Keywords ranken sollen.

Entscheidend ist immer die Qualität und Relevanz von Backlinks. Schlechte Backlinks können deinen Rankings schaden.

Was macht gute Backlinks aus?

Optimale Backlinks kommen von Webseiten, die bereits gut ranken und von einer Page, die das Keyword oder ein verwandtes Thema behandelt, zu dem du auch ranken willst.
Noch besser ist es, wenn die auf dich verlinkende Seite eine höhere Page- und Domain Authority hat als du selber.


Ein paar Ideen für die Beschaffung guter Backlinks:

  • Schreibe Gastartikel in relevanten Medien oder Blogs und lasse dich als Quelle verlinken.
  • Frage, ob du dein Logo mit einem Link zusammen setzen darfst. Zum Beispiel bei passenden Kunden, für die du etwas erstellt hast.
  • Bringe deine Links über Social Media in Umlauf und erstelle Content, der gerne geteilt wird.
SEO Suchmaschinenoptimierung für Einsteiger

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Wer hier  schreibt:

CEO von IT-founder.de, Gründer, Business-Coach und langjähriger Selbstständiger in der IT-Branche. Als Gründer fühlst du dich vielleicht manchmal erschlagen von der Menge und Vielfalt der anstehenden Aufgaben. Ich zeige dir aus eigener Erfahrung, wie du mit deinem IT-Unternehmen erfolgreich startest und Fehler vermeidest!

Tobias Ziegler

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