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IT-founder Podcast

#108 Private Persönlichkeit vs. Unternehmerpersönlichkeit: Was dein Mindset & deine Rollen im Leben mit deinem Erfolg zu tun haben

Dieses Mal im IT-founder Podcast:

Du kennst jemanden, der diesen Podcast hören sollte? Teile dein Wissen:

Hey, schön, dass du wieder dabei bist beim IT-founder-Podcast. Heute wird es richtig spannend: Es geht um dich, es geht um die Unternehmerpersönlichkeit. Und es gab schon mal eine Folge, wo ich über das Thema Gründerpersönlichkeit gesprochen habe und ich habe ganz klar gesagt, die eine Gründerpersönlichkeit gibt es nicht, aber es gibt deine Unternehmerpersönlichkeit und deswegen bleib auf jeden Fall bis zum Ende dabei, denn du kannst heute ganz viel mitnehmen. 

Ohne Vertrauen keine Zusammenarbeit

Aus meiner Sicht machen deine Unternehmerpersönlichkeit und deren Entwicklung etwa 80% vom Erfolg deines Unternehmens aus. 

Warum? Ganz einfach: Business entsteht zwischen Menschen. Unsere Webseiten sind zwar immer organisiert und die Texte sind professionell. Die Fotos, die wir nutzen sind gerne glatt und geschniegelt. Das ist absolut nachvollziehbar. Was aber noch viel wichtiger ist als die Professionalität, ist das Vertrauen. Das ist das ausschlaggebende Kriterium, um mit potenziellen Kunden ins Geschäft zu kommen – oder eben nicht. Genau deshalb ist deine Unternehmerpersönlichkeit also so wichtig.

Am Ende des Tages entscheidet nicht dein Name oder die Farbe deines Logos, ob der Deal zustande kommt. Dieses Vertrauen entsteht durch verschiedene Faktoren: Zum einen durch die Kompetenz, die du vermittelst. Dann dadurch, ob man dir menschlich vertrauen kann. Wenn das Gefühl schon nicht passt, sinken die Chancen. Du möchtet eine Übereinstimmung erreichen zwischen dem, was du kommunizierst, dem was du rüberbringst und dem, was du auch tatsächlich tust. 

In jeder Kommunikation mit potenziellen Kunden kommunizierst du nicht nur das Sichtbare. Es gibt da ein Eisbergmodell. Das Sprechen über fachliche Themen ist nur die Spitze des Ganzen. Unter der Wasseroberfläche gibt es ganz andere Dinge, die viel ausschlaggebender dafür sind, ob du mit deinem potenziellen Kunden auf einer Wellenlänge bist: Hörst du zu? Nimmst du ihn wahr? Lässt du ihm genug Raum?

Die Menschen müssen sich gerne in deiner Nähe aufhalten und als Unternehmerpersönlichkeit ist es deine Aufgabe, das zu schaffen. Das sorgt dann dafür, dass Interessenten gerne mit dir zusammenarbeiten. Das gilt übrigens auch für deine Mitarbeiter: Die kommen wegen des Jobs, bleiben oder gehen aber letztendlich wegen des Menschen.

Dein Bauch ist nicht nur zum Futtern da

Unser Bauchgefühl entscheidet, was wir tun, ob es zum Beispiel tatsächlich klappt mit der Zusammenarbeit, ob wir uns gut damit fühlen. Danach wird dann rational begründet. Wenn dann am Ende alles passt, die Rahmenbedingungen, der Preis, das Bauchgefühl, dann sagen wir zu. Und entsprechend heißt das, wenn sich beispielsweise ein Mitarbeiter falsch verhält, musst du klar Grenzen ziehen und auch mal unangenehme Entscheidungen treffen. Du musst Stabilität ausstrahlen, egal, welches Problem es gerade gibt.Das Bauchgefühl ist das, was als erstes passen muss. Danach kommen erst die rationalen Punkte. Auch auf dieses Bauchgefühl können deine Unternehmerpersönlichkeit und du Einfluss nehmen. Nicht im manipulativen Sinne! Du willst niemanden gegen seinen Willen zu etwas bewegen. Gib den Menschen die Möglichkeit, gerne mit dir zusammenarbeiten zu wollen. Das Ausstrahlen von Stabilität und das Erzeugen eines guten Bauchgefühls, diese beiden Sachen haben eine magische Anziehung auf Kunden oder eben auf Mitarbeiter. 

Vertrauen ist Einstellungssache

Wie siehst du eigentlich andere Menschen? Wie siehst du dich selbst? Es gibt Menschen, die andere erstmal negativ einordnen. Die sagen, grundsätzlich sind alle anderen erstmal böse. Das ist ein Menschenbild, mit dem du dann vielleicht unbewusst auf andere Leute zugehst und sie das spüren lässt. Ich persönlich mag sowas gar nicht, wenn mir jemand schon direkt das Gefühl gibt, er vertraut mir nicht.

Das gibt es auch andersherum: Vielleicht kennst du jemanden in deinem Umfeld, der meint, eigentlich ist er gar nicht so gut, eigentlich ist er doch gar nicht so kompetent wie alle sagen. Dann würde dieser jemand sich selber negativ darstellen und diese negative Ausstrahlung auch zu anderen transportieren. Was dann dafür sorgt, dass diese sich nicht wohl fühlen. 

Es gibt da ein ganz einfaches Modell: Ich bin okay, du bist okay.Also du selber hast von dir das positive Bild, ich bin okay, ich habe Macken, aber auch das ist okay und mein Gegenüber, der ist auch okay. Der ist ebenfalls in Ordnung, wie er ist. 

Dieses Menschenbild sorgt dafür, dass du das auch ebenso zu anderen transportierst. Und plötzlich fühlen sich die Leute, mit denen du zu tun hast, wahrgenommen. So entsteht eine magische Anziehung. So entsteht ein positiver Effekt, wo die Leute sagen, das ist cool und mit dem will ich einfach weiterarbeiten.

Die Kommunikation ist dann das, was beides zusammenbringt: Auf der Beziehungsebene wird Vertrauen kommuniziert und auf der fachlichen Ebene Kompetenz. Eine gute Unternehmerpersönlichkeit macht dann aus, dass du nicht nur redest, sondern auch belegst, was du sagst. Du musst dem Ganzen über dein Handeln Nachdruck verleihen. Das Handeln und das gesprochene Wort müssen sich gegenseitig bestätigen. Dadurch entsteht dann langfristiges Vertrauen.

Wie bei der Gründerpersönlichkeit in einer meiner früheren Folgen gibt es auch hier nicht nur die eine Unternehmerpersönlichkeit. Aber du kannst für dich als Unternehmer lernen, deine Persönlichkeit zu entwickeln und dich zu stärken. Ganz wichtig ist auch: Du bist nie nur Unternehmerpersönlichkeit, du bist einfach Mensch. Egal, welche Rolle du hast, ob du Geschäftsführer bist, Angestellter, Familienvater, Privatperson.

Du hast ganz viele verschiedene Rollen und das ist auch völlig in Ordnung, das passt zusammen. Es ist nur ganz wichtig, dass du das für dich auch wahrnimmst. Alle diese Rollen wollen wahrgenommen und ausgelebt werden.  Wenn es mal stressig wird oder Wechselwirkungen gibt, musst du lernen, dagegen zu arbeiten. Das sind manchmal Kleinigkeiten. Ich habe zum Beispiel ein kleines Bettchen für mein Handy. Wenn ich dann runter zu den Kindern gehe, dann nutze ich dieses ganz bewusst, um mein Telefon da hinein zu legen. Ich gebe das Handy sozusagen zum schlafen und bin ganz bei meinen Kindern. Abschließend möchte ich dir also noch einmal sagen:

Du bist in Ordnung. Du bist gut, so wie du bist.Schätze dich. Geh mit dir selbst wertschätzend um.

Es bringt dich überhaupt nicht weiter, wenn du plötzlich anfängst, an dir herum zu kritisieren. Das ist für mich der allerwichtigste Schritt, den du tun kannst, um deine Persönlichkeit – und auch deine Unternehmerpersönlichkeit – weiterzuentwickeln: Nimm dich so an, wie du bist.

Ich hoffe, du konntest einiges mitnehmen und die Folge hat dir gefallen. Wenn du magst, hören wir uns nächste Woche wieder. Bis dahin, bleibt gesund und viel Erfolg mit deinem Unternehmen!

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22.07.2020 um 17 Uhr in der IT-founder –Facebookgruppe

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Wer hier  schreibt:

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Tobias Ziegler

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