#62 – Wie sieht dein Freelancer-Modell aus?

Dieses Mal im IT-founder Podcast:

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Vor- und Nachteile von Freelancer-Modellen

Heute: Podcasting aus dem Camping-Urlaub :-), denn ich wollte keine Podcastfolge auslassen, damit du in der Motivation bzw. im Handeln bleibst. Dabei spreche ich in dieser Podcast-Episode über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Geschäftsmodelle, speziell im IT-Dienstleistungsbereich.

Was nimmst du für Aufträge an?

Sind das eher kleinere Aufträge, für Geschäftskunden oder Privatkunden? Akquirierst du deine Kunden selber oder hast du dafür eine Agentur? Es gibt da ein super breites Spektrum an verschiedenen Möglichkeiten, von denen ich auch schon viele genutzt habe.

Die Menge macht‘s

Schauen wir uns zuerst einmal die Auftragsgröße an, die für mich eine wichtige Stellschraube ist. Wenn du loslegst und die ersten Aufträge gewinnst, ist es oft so, dass sich viele Leute am Anfang noch nicht so viel zutrauen. Sie nehmen zum Start erstmal Privatkunden bzw. kleinere Aufträge an. Das ist durchaus legitim, um die Erfahrung und Referenzen aufzubauen, aber wirtschaftlich gesehen ist das natürlich uninteressant, um wirklich gutes Geld zu verdienen. Trotzdem kann diese Variante dann interessant sein, wenn du im Privatkundensegment unterwegs bist oder du IT-Service für Privatkunden machst. Denn hier macht es dann die Menge, wenn du viele Kundenanfragen am Tag bearbeiten kannst.

Oder doch lieber Großaufträge?

Wenn du diese Menge nicht machen und nicht mit deinem Auto unterwegs sein willst, um 3-4 Kunden am Tag abzuklappern dann könnten Geschäftskunden für dich interessanter sein. Das hat den Charme, das auch in der Regel das Auftragsvolumen dann höher ist. Du kannst also deine Aufträge etwas rentabler zu machen, indem du eher größere, IT-lastige Kunden bzw. Geschäftskunden ansprichst.

Du könntest zum Beispiel Arztpraxen, Rechtsanwälte oder ein Steuerberater adressieren, wo natürlich die IT funktionieren muss, damit die Prozesse einwandfrei laufen.

Wie gewinnst du deine Kunden?

Über Empfehlungsmarketing habe ich ja in vergangenen Beiträgen schon sehr viel gesprochen. Die Möglichkeit über die Website organisch Kunden zu gewinnen, fällt den meisten doch recht schwer. Sichtbarkeit spielt dabei eine wichtige Rolle und dafür kann es sich durchaus lohnen, Werbeanzeigen zu schalten. Das wäre so der Klassiker dafür, wenn du tatsächlich selber direkt deine Kunden akquirieren willst.

Lass Agenturen für dich suchen

Die andere Variante ist, dass du dir jemanden suchst, der für dich die Kunden akquiriert.

Dies sollte jemand sein, der vielleicht den Zugang zum Markt bzw. schon bestehende Geschäftsbeziehungen zu deiner Zielgruppe hat und dir dann die Aufträge weiterempfehlen kann. Das hat einen großen Vorteil in Bezug auf deine Effizienz. Du kannst dich so auf deine Kerntätigkeit konzentrieren und dein Partner bzw. deine Agentur nutzt seine eigene Kernkompetenz, um die Geschäftsbeziehungen auszubauen.

Du kannst dir auch eine größere Agentur suchen, mit der du zusammenarbeiten kannst und die dich dann weitervermittelt.

In diesem Zusammenhang möchte ich  - neben einer ganzen Menge anderer Vermittler, die es auf dem Markt gibt - beispielsweise zwei Agenturen nennen, die ich als sehr gut empfinde: Das ist einmal Gulp (https://www.gulp.de) und Expertlead (www.expertlead.com). Zu Letzterer gibt es ein ganz interessantes Interview, das ich in der Podcastfolge #32 mit den beiden Gründern Arne und Alex geführt habe. Falls du es verpasst hast, hör doch gerne einmal rein: https://www.it-founder.de/folge32/

Du hast dort Zugang zu vielen interessanten Projekten mit unterschiedlichen Laufzeiten und es lohnt sich, dich auf diesen Plattformen zu registrieren. Du kannst dort auch einen kleinen Suchauftrag hinterlegen. Dann wirst du immer, wenn ein Projekt ausgeschrieben wird, das zu deiner Expertise und deinen Rahmenbedingungen passt, benachrichtigt. 

Nutze bestehende Geschäftsbeziehungen

Was ich dir auch noch empfehlen kann: Nutze und pflege gute, bereits bestehende Geschäftsbeziehungen. Biete ihnen an, dass du sie in ihrem Auftrag unterstützt. Darüber kannst du auch gute Umsätze generieren.

Es wird demnächst ein Webinar zum Freelancer-Modell geben, wo ich genau erkläre, wie ich das mache. In einer der nächsten Podcast-Episoden erzähle ich dir, wie du live beim Webinar dabei sein kannst oder im nachhinein Infos bekommst. Also, abonniere am besten gleich meinen Podcast, damit du keine Folge verpasst.

Jetzt wünsche ich dir viel Spaß mit dieser Episode und viel Erfolg bei der Umsetzung deines Freelancer-Modells. Behalte Deine Ausdauer und Motivation!

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Lasse es mich wissen, wenn du noch Fragen zu dieser Podcastfolge hast. Schreib mir dazu einfach eine Nachricht an tobias.ziegler [at]it-founder.de.

Und wenn dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du mir eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes hinterlässt. Als Dankeschön nenne ich dich persönlich in meiner nächsten Folge.

Je mehr positive Bewertungen mein Podcast hat, desto mehr kann ich mit meiner Arbeit erreichen. Außerdem bekomme ich durch dich wertvolles Feedback, das mir hilft, meine Episoden noch besser für dich zu machen und die Inhalte zu erstellen, die dich begeistern und weiterbringen.

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