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#86 Ohne Vertrauen verkauft es sich schlecht – Heute im Interview: Digitalstrategie – Expertin Caroline Hof

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Ohne Vertrauen verkauft es sich schlecht – Heute im Interview: Digitalstrategie – Expertin Caroline Hof

Hallo und herzlich willkommen, heute darf ich die Digitalstrategin Caroline Hof aus München begrüßen. Caro ist 34 und als gebürtige Hessin vor einigen Jahren nach München gezogen. Zunächst hat sie in mehreren Agenturen gearbeitet, schwerpunktmäßig für IT - und Technologie unternehmen, und hat daran großen Spaß gefunden. Ursprünglich ist sie Germanistin und hat in den Nebenfächern Englisch und Spanisch studiert. Sie hat in unterschiedlichen PR-Agenturen und  zuletzt in einer Content-Marketing-Agentur gearbeitet. Und Content Marketing ist auch jetzt ihr Schwerpunkt.


Was ist Content Marketing


Content Marketing kommt  aus dem journalistischen Bereich. Caro selbst hat auch als Technologieredakteurin gearbeitet, wodurch sie das Handwerk der Texte, Videos und Blogs gelernt hat. Ihre Aufgabe ist nun, Unternehmen zu helfen, wie sie mithilfe von Inhalten für ihre Zielgruppe interessant werden. Inhalte, die der Zielgruppe weiterhelfen und die Sichtbarkeit für potentielle Kunden erhöhen.

LinkedIn & Social Selling


Einer von Caros Schwerpunkten ist LinkedIn. LinkedIn begegnet einem momentan überall. Caro erzählt uns heute etwas darüber, wie man mithilfe von LinkedIn sinnvoll arbeitet, um Inhalte zu verbreiten, sichtbar zu werden und Interessenten zu gewinnen.
Social Selling ist ein typisches Marketingbuzzword und bedeutet eigentlich nichts anderes, als Verkaufen mithilfe von Social Media und sozialen Netzwerken. Wichtig dabei ist, dass man über die sozialen Netzwerke den Verkauf vorbereitet. Social Selling ist keine Werbung, sondern es geht um den Beziehungsaufbau zu einem potentiellen Kunden. Um das Sichtbarmachen und den Vertrauensaufbau.

„Das Verkaufen gehört dann natürlich auch mit dazu, aber man soll nicht mit der Tür ins Haus fallen. Man schafft zunächst eine Basis.“ (Caro)

Wann sollte man mit Social Selling & LinkedIn starten?


Social Selling macht ab sofort Sinn, man sollte auch ruhig schon vor einer Selbstständigkeit LinkedIn ausprobieren und sich dort umschauen, denn es geht vor allem um die Sichtbarkeit. Das Profil ist sehr wichtig. LinkedIn ist im Prinzip wie Google, man kann jemanden dort durch einfache Suchbegriffe und Schlagwörter finden. Social Selling an sich ist mit Sicherheit längerwierig, es braucht einfach Zeit, bis Vertrauen aufgebaut ist. Deshalb sollte man den Vorlauf nutzen und sich Gedanken machen, wer ist meine Zielgruppe, welche sind meine Schlagwörter, in welchen Themengebieten bewege ich mich und welche Gruppen sind für mich interessant. Am Anfang macht es Sinn, sich erstmal in Gruppen anzumelden oder bestimmten Experten zu folgen und die Dialoge und Themen dort zu beobachten. Man kann so einen Zugang zu einer ersten Sichtbarkeit bekommen, indem man auf Fragen antwortet. Finden sich auf Anhieb keine relevanten Themen, kann man auch über ein eigenes Posting starten und je nach Größe des Netzwerks Fragen stellen wie „Was sind eure Herausforderungen als Unternehmer“ oder „Was sind eure größten Pain Points“.


Themen & Probleme deiner Zielgruppe

Es kann auch hilfreich sein, sich ein konkretes Problem zu nehmen und das Ganze in einem Posting anzuteasern. So zeigst du direkt, dass du Experte auf diesem Gebiet bist und eine Lösung für das Problem parat hast, ohne zu viel zu verraten. Mit etwas Glück kommt dann eine Person mit genau diesem Problem irgendwann auf dich zu.

Wenn in einem Posting zu wenig Platz ist, kann man darüber auch einen Blogbeitrag anteasern und das Problem dann dort ausführlicher angehen. Natürlich solltest du immer darauf achten, dass du nicht zu viel verrätst und deine Dienstleistung dann womöglich überflüssig wird. Wichtig ist zudem, dass deine Persönlichkeit auch immer etwas mit rüberkommt. Womöglich gibt es deine Dienstleistung schon so oder so ähnlich, dann musst du dich durch deine Einzigartigkeit abheben. Als eigene Persönlichkeit ziehst du andere Kunden an als die anderen Kollegen. Finde dein Alleinstellungsmerkmal und versuch immer, dieses mit rüberzubringen. 



Reichweite & Ausdauer


Man sollte sich für den Start vielleicht einen Tag in der Woche aussuchen und dann regelmäßig posten und an seinem Netzwerk arbeiten. Es lässt sich nie sagen, wann ein Post durch die Decke gehen wird. Wichtig ist, dass man sich vorher überlegt, wer ist meine Zielgruppe und welche Inhalte sind für diese relevant. Dann hilft einfach ausprobieren. Dabei helfen auch Hashtags. Diese Rautezeichen markieren bestimmte Schlagwörter, die irgendwie mit deinem Posting zusammenhängen sollten. Wichtig sind diese Hashtags vor allem deshalb, weil man sowohl gezielt nach ihnen suchen, als auch ihnen folgen kann – und so sämtliche Beiträge zu den jeweiligen Themen angezeigt bekommt. So wird man auch für Leute sichtbar, die noch gar nicht zum eigenen Netzwerk gehören.
Es kommt nicht auf Reichweite alleine an. Jedes Like und jeder Kommentar kann ein potentieller Kunde sein und wenn das so ist, ist es doch prima! Reichweite alleine ist also nicht erfolgsentscheidend. Zudem hast du die Möglichkeit, Artikel die du veröffentlichst, zusätzlich nochmal über ein Posting zu bewerben. Dort kannst du dann auch die Hashtags einfügen.
Kommentare werden übrigens vom Algorithmus besonders gerne gemocht. Hat einer deiner Beiträge viele Kommentare, pusht der Algorithmus diesen zusätzlich und der Beitrag erscheint höchstwahrscheinlich relativ weit oben im Feed deiner Kontakte.
Werbung zu schalten ist auf LinkedIn im Vergleich zu Facebook z.B. relativ teuer. Das lohnt sich hier also wenn überhaupt wirklich nur passend zu einem bestimmten, wichtigen Ereignis.
Fotos und Grafiken können deinen Feed auflockern und unter Umständen ebenfalls Aufmerksamkeit erregen, allerdings muss hierbei unbedingt auf die Rechte geschaut werden. Gerade wenn so ein Posting dann vielleicht weltweit zu sehen ist, kann das unbedachte und unerlaubte Nutzen eines Fotos schnell teuer und ärgerlich werden. Was hingegen gerne gesehen ist, ist wenn du die Fotografen, deren Bilder zu nutzen darfst, in den Shownotes erwähnst. Das ist kein Muss, kommt aber immer gut an und unterstützt auch kleinere Unternehmen.

Reaktion & Interaktion


Wichtig ist, dass du dir immer ein wenig Zeitpuffer einteilst, wenn du einen Beitrag gepostet hast. Es kommt immer gut, wenn man zeitnah antwortet und mit seiner Zielgruppe und potentiellen Kunden in einen Dialog tritt. Gerade, wenn du Postings mit einer Frage beendest, um ein Gespräch in Gang zu bringen. Der Algorithmus belohnt eine schnelle Reaktionsfreude ebenfalls. Ganz zu schweigen natürlich von der eigenen Community.

Und wo finde ich Caro jetzt?


Wenn du jetzt sagst, ja cool, ich würde gerne auf Caro zukommen und mit ihr arbeiten, dann hast du folgende Möglichkeit:
Caro bietet dir an, eine halbe Stunde mit ihr kostenlos über deine LinkedIn -Strategie zu quatschen. Du kannst sie entweder über carolinehof.de kontaktieren oder direkt per Mail info@carolinehof.de. So kannst du ein bisschen in das Thema reinschnuppern, ihr Fragen stellen und mit ihr gemeinsam überlegen, ob LinkedIn etwas für dich ist.3e

Selbstverständlich ist sie auch auf LinkedIn zu finden (Caroline Hof, Digitalstrategin) 😉

Herzlichen Dank liebe Caro und wenn dir lieber Hörer diese Folge gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du mir eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes hinterlässt. Als Dankeschön nenne ich dich persönlich in meiner nächsten Folge.

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Wer hier  schreibt:

CEO von IT-founder.de, Gründer, Business-Coach und langjähriger Selbstständiger in der IT-Branche. Als Gründer fühlst du dich vielleicht manchmal erschlagen von der Menge und Vielfalt der anstehenden Aufgaben. Ich zeige dir aus eigener Erfahrung, wie du mit deinem IT-Unternehmen erfolgreich startest und Fehler vermeidest!

Tobias Ziegler

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Tobias Ziegler verrät seine Strategien, mit denen er und IT-founder bereits unzählige hoch-profitable und automatisierte Kundengewinnungssysteme für IT-Unternehmer und Freelancer aufgebaut haben.

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