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IT-founder Podcast

#99 Ein Blumenstrauß, der Wissen schafft – Insiderinfos für dein Business

Dieses Mal im IT-founder Podcast:

Du kennst jemanden, der diesen Podcast hören sollte? Teile dein Wissen:

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom IT – Founder – Podcast! Heute gibt es wieder einen ganzen Blumenstrauß an Themen und ich bin mir sicher, da ist wieder etwas Interessantes für dich dabei!

Es wird unter anderem noch ein bisschen um das Thema Website gehen, was macht deine Website aus, damit sie auch wirklich erfolgreich ist. Dann sprechen wir über Google Ads für Unternehmen und das Thema Notfallreparatur im Vergleich zu Neuausstattung, sowie die Rechtsformen.

Die Website – was kannst du tun, damit sie funktioniert?

Ich kriege immer noch total viele Nachrichten von euch oder ihr sagt mir in Gesprächen, dass ihr eine Website habt, die nicht funktioniert. Dafür kann es zunächst zwei Gründe geben: 1. Die Website funktioniert nicht, weil sie nicht sichtbar ist. Sie ist zwar da, aber sie ist eben einfach nur da. Keiner findet sie. 2. Die Website funktioniert nicht, weil sie in sich nicht funktioniert, im Sinne von was soll sie denn erreichen und was ist das Ziel von einem Besuch. Es geht also nicht um Prestige und um tolle Informationen, sondern es geht schlicht und ergreifend um den Mehrumsatz, den du durch deine Website generierst. Wenn du Dienstleister bist, musst du zuerst dafür sorgen, dass die Leute überhaupt mit dir in Kontakt kommen. Sorge also dafür, dass direkt auf deiner Startseite deine Telefonnummer mit einer Handlungsaufforderung oder ein Kontaktformular auftaucht. Sehr wichtig ist auch, dass deine Kontaktdaten sofort laden, sobald man drauf klickt und nicht erst drei vier Sekunden später. 

Google Ads vs. Vereine und Portale – was eignet sich wofür am besten?

Kommen wir nun zum Punkt Sichtbarkeit zurück und das leitet uns perfekt über zu Google Anzeigen. Viele sagen mir immer, sie haben mit mehreren hundert Euro Budget da herum probiert und nichts hat geklappt. Für ein paar erste Kontaktanfragen hilft dir die Handyversion da schon weiter, aber damit wirst du jetzt deine Kampagne nicht mega erfolgreich machen. Und das ist jetzt die Frage, mit der alles anfängt: Hast du Google Ads wirklich ausprobiert, die Zeit investiert und/oder dich mit einem Profi daran gesetzt? Hast du über einen längeren Zeitraum größere Beträge probiert und Erfahrungen gesammelt? Aus meiner Erfahrung funktionieren Google Ads gerade für IT – Unternehmen sehr gut. Seit ca. einem Jahr hat Google die Richtlinien verschärft und unter anderem Anzeigen für Computer Services untersagt. Es gab zu viele schwarze Schafe. Ab und an kommt es also mal vor, dass Anzeigen von mir oder meinen Kunden abgelehnt werden, wenn da das Wort Computer Service auftaucht. Du musst außerdem immer im Auge behalten, wo du deinen Kunden gedanklich abholst. Es gibt im Grunde zwei Szenarien: Das eine ist der Druck. Es ist ein zwingendes Ereignis passiert, irgendwas ist gecrasht beispielsweise und jetzt geht es einfach nur darum, die ersten zwei drei Dienstleister abzutelefonieren und den ersten sympathisch und kompetent klingenden schnell zu buchen. Achte in diesem Fall immer darauf, dass eine Telefonnummer von dir mit in der Anzeige auftaucht. Das zweite Szenario ist, jemand braucht etwas neues, sei es eine neue Website oder eine neue Ausstattung. Hierbei geht es nicht um Stress, sondern die Leute recherchieren erstmal in Ruhe. Für dich heißt das, du hast Zeit, Vertrauen aufzubauen. Stell also für dich erstmal fest, in welchem der beiden  Bereiche du fischen willst. Für das erste Szenario eignen sich die Ads ganz gut, aber die Leute im zweiten Szenario sind unter Umständen altmodischer. Die musst du erstmal mit deinem Unternehmen bekannt machen. Was kannst du also noch tun, um in Verbindung treten? Es gibt Google Ads, Facebook Ads funktioniert genauso gut für Unternehmen. Xing und LinkedIn gibt es auch noch. Was aber viel zu oft nicht genutzt wird, sind bereits bestehende Verbände, Vereine, Portale. Ob das die IHK ist oder sonstwas, vielleicht bist du auch eh schon drin in einer regionalen Organisation. Um mit regionalen Unternehmen in Kontakt zu kommen, sind solche Verbände ganz wichtig. Geh bei sowas nicht direkt mit dem Verkaufen als erstes rein. Biete den Leuten zunächst Mehrwert an. Vielleicht ist dein Wissen für die Mitglieder von Nutzen? Schaffe über diesen Mehrwert Vertrauen. Dann kannst du immer noch sagen, hey, man kann auch mit mir zusammen arbeiten, sagt einfach bescheid. Ich möchte dir das Verzeichnis von T3N empfehlen. In dem Online – Portal sind sehr viele Entwickler usw. unterwegs und die haben ein Anbieterverzeichnis, das du kostenlos nutzen kannst und welches zudem sehr hohes Vertrauen bei Google genießt. Oben rechts auf deren Seite kannst du kostenlos einen Eintrag generieren, der dann einen Do Follow – Backlink zu deiner Website hat. Dieser ist natürlich perfekt für Google, weil eine sehr solide Domain auf deine Website verlinkt. Wenn du dann deinen Eintrag auch noch gut pflegst und eine relevante Beschreibung mit entsprechenden Suchbegriffen für dein Unternehmen hinterlegst, dann kann dieser Backlink extrem wertvoll für dich sein – und das völlig kostenlos.

Rechtsformen - Wo willst du mit deinem Unternehmen hin?

Widmen wir uns nun den Rechtsformen, einem Thema, das eigentlich immer träge klingt, dabei kann es total sexy sein, sich relativ kompakt nochmal Infos zu holen und zu schauen, wo man denn mit seinem Business eigentlich hinwill und welche Rechtsform dafür geeignet ist. Kurz vorweg: Solltest du Produkte verkaufen und nicht nur reine Dienstleistungen anbieten, dann macht es auf jeden Fall Sinn, ein Gewerbe anzumelden. Bist du reiner Dienstleister und schreibst nur ultraselten Rechnungen, dann ist vielleicht das Thema Freiberufler etwas für dich. Stellst du jetzt für dich fest, dass du Einzelunternehmer bist, dann brauchst du einfach nur auf dem Gewerbeamt dein Gewerbe anzumelden. Hast du andere Gründer mit drin oder du entscheidest dich für eine andere Gesellschaftsform, dann kannst du eine GmbH machen. In dem Moment, wo mehrere Unternehmer sich nicht aktiv für eine Rechtsform entscheiden, sind sie automatisch eine Personengesellschaft bürgerlichen Rechts. Problem hierbei: ALLE Geschäftsführer haften, unabhängig davon, wer Mist gebaut hat. Und das ist ganz wichtig, dass du dir darüber im Klaren bist, denn du haftest auch mit deinem Privatvermögen.Gründest du eine GmbH, kannst du das reduzieren. Allerdings brauchst du für die Gründung ein Startkapital. Das liegt zwar bei 25.000 €, diese musst du aber nicht direkt zu Beginn vollständig einbringen. Ab 500 € kannst du gründen. Großer Vorteil: Deine Haftung ist auf die 25.000 € beschränkt. Es gibt Ausnahmen und ich bin auch kein Rechtsberater, aber ich möchte dir einen ersten Überblick geben. Für Details fragst du am besten einen Anwalt oder Steuerberater. 

Bist du Einzelunternehmer, unterliegen deine persönlichen Einkünfte aus dem Verdienst deiner Firma der Einkommenssteuer. Wenn du eine GmbH hast, ist das erstmal das Einkommen der GmbH und das heißt, du hast erstmal keine persönliche Einkommenssteuer für das Einkommen des Unternehmens.  Erst, wenn du das ausgezahlt bekommst, dann wird es für dich versteuert. Ein ganz großer Unterschied hier ist aber, im Vergleich zum Einzelunternehmer, dass du dir nicht einfach Geld vom Geschäftskonto runternehmen darfst. Dafür brauchst du dann einen Geschäftsführeranstellungsvertrag und dein Gehalt muss festgelegt sein und regelmäßig ausgezahlt werden.Abgesehen von der steuerlichen Seite hat eine GmbH noch ganz andere Vorteile: Du kannst Anteile verkaufen oder auch dein ganzes Unternehmen. Bei einem Einzelunternehmen ist das schwieriger, weil die Grenze nicht ganz klar ist. Gut, das war jetzt mal ein kurzer Überblick. Für mich selber ist das Thema auch total spannend. Wenn du noch Fragen hast, kannst du mir immer wie gewohnt eine Mail schicken. Falls du darauf keinen Bock hast, findest du mich auf Facebook oder Instagram. Tja und die nächste Folge wäre, wenn ich mich nicht ganz verzählt habe, Folge 100!! Ist das nicht mega cool?? 

Da muss ich mir doch mal etwas Besonderes einfallen lassen 😉

Bis dahin, bleib gesund!

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CEO von IT-founder.de, Gründer, Business-Coach und langjähriger Selbstständiger in der IT-Branche. Als Gründer fühlst du dich vielleicht manchmal erschlagen von der Menge und Vielfalt der anstehenden Aufgaben. Ich zeige dir aus eigener Erfahrung, wie du mit deinem IT-Unternehmen erfolgreich startest und Fehler vermeidest!

Tobias Ziegler

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Tobias Ziegler verrät seine Strategien, mit denen er und IT-founder bereits unzählige hoch-profitable und automatisierte Kundengewinnungssysteme für IT-Unternehmer und Freelancer aufgebaut haben.

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