Dein Produkt – und sein Nutzen für den Kunden

Vierter Schritt zur Gründung deines IT-Unternehmens: Das Produkt! Was genau ist dein Produkt/deine Dienstleistung, mit der du das Problem deiner Kunden löst?

Mittlerweile weißt du genau, welche Problem es zu lösen gilt. Und auch, wer dieses Problem eigentlich hat. Es ist also an der Zeit, dem Ganzen ein Ende zu setzen. Jetzt kommt eine Lösung, jetzt kommt DEINE Lösung, jetzt kommt DEIN Produkt, um dieses Problem aus der Welt zu räumen.

Um was handelt es sich bei deinem Produkt? Ist es ein klassisches Produkt, das man anfassen kann? Oder eher ein Service, eine Dienstleistung?

Welche Eigenschaften hat dein Produkt? Besteht es aus einem ganz besonderen Material, ist es hochmodern oder wird es durch eine besondere Fertigungstechnologie hergestellt? Ist die Dienstleistung einfach ganz besonders schnell und wirksam? Was auch immer dein Produkt ausmacht, nun gilt es dies zu beschreiben.

Die Produktbeschreibung

Auf einer A4 Seite sollte dein Produkt klar und deutlich beschrieben werden. Füge Fotos oder Skizzen ein, um das Produkt visuell zu untermalen. Die Produktbeschreibung sollte auch den Nutzen des Produktes beinhalten. Ein typischer Aufbau für einen Produktflyer wäre:

  1. Klarstellung zur Zielgruppe
  2. Problembeschreibung ohne das Produkt
  3. Verbundenes Gefühl mit dem Problem
  4. Lösbarkeit des Problems darstellen
  5. Produkt und Lösungsansatz beschreiben
  6. Vorteile durch das Produkt
  7. Positive Gefühle, die durch das Produkt hervorgerufen werden
  8. Handlungsaufforderung

Soll es etwas weniger werbelastig ausfallen, so beschreibe eher für den interessierten Leser die Eigenschaften und Funktion des Produktes.

Die technische Produktbeschreibung

Häufig gibt es neben der Produktbeschreibung noch ein weiteres Dokument. Hier werden eher technische Spezifikationen oder produktionsspezifische Informationen festgehalten. Ich nenne es die technische Produktbeschreibung. Diese geht deutlich weiter in die Tiefe zu den Eigenschaften und Funktionen des Produktes. Doch sollte sie dem Interessenten wohlmöglich gar nicht erst gezeigt werden, wenn er sich nicht explizit für die Details interessiert. Denn viele und detaillierte Informationen werfen wohlmöglich auch viele Missverständnisse und Fragen auf.

Für dich selbst und andere Mitstreiter ist dieses Dokument allerdings sehr wichtig. Denn hier sammelt sich viel Wissen rund um dein Produkt.

Der Prototyp

Nun könntest du dein Produkt bis ins kleinste Detail austüfteln und optimieren. Sicher würdest du dann später damit viel einfacher Kunden gewinnen. Doch dieser Glaube bringt dich auf eine falsch Fährte. Es ist nicht wichtig, dass ein Produkt bereits am Anfang perfekt ist. Viel wichtiger ist es, dass du ein konkretes Problem löst und deine Zielgruppe auch tatsächlich überzeugend damit erreichst. Also geh lieber mit einem unvollständigen und fehlerhaften Prototypen zu dein potentiellen Kunden und schärfe im Fall der Fälle gleich bei Problem und Lösungsansatz nach. Denn nach großen Investitionen und viel verlorener Zeit willst du wohl kaum noch einmal von vorn anfangen. Trau dich mit dem Prototypen raus zu gehen!

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About the Author Tobias Ziegler

CEO von IT-founder.de, Gründer, Business-Coach und langjähriger Selbstständiger in der IT-Branche. Als Gründer fühlst du dich vielleicht manchmal erschlagen von der Menge und Vielfalt der anstehenden Aufgaben. Ich zeige dir aus eigener Erfahrung, wie du mit deinem IT-Unternehmen erfolgreich startest und Fehler vermeidest!

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