Ein Logo entwerfen

Das Aushängeschild des Unternehmens ist das Logo. Auf dem Briefpapier, der Website und den Visitenkarten, immer wieder wird das Logo in Erscheinung treten. Es ist das wichtigste visuelle Element der Markenbildung. Das Logo sollte also gut gewählt sein. Doch wie geht man dazu am besten vor und was muss man berücksichtigen?

Die Unternehmensidentität aufgreifen

Der erste Schritt bei der Planung und Erstellung eines Logos sollte es sein, die eigene Unternehmensidentität aufzugreifen. Hat man diese noch nicht definiert, so gilt es nun möglichst schnell die Unternehmenswerte und -eigenschaften, die Zielgruppe und das angedachte Image des Unternehmens zu definieren. Ist diese Arbeit getan, so gilt es die angedachten Richtlinien zu CI/CD zu berücksichtigen. Sind auch diese noch offen, so kann man natürlich auch direkt loslegen.

Die Zielgruppe berücksichtigen

Das Logo muss nicht dem Ersteller gefallen. Es muss die Zielgruppe ansprechen. Daher ist es essenziell, dass die Zielgruppe klar umrissen und beschrieben ist. Je konkreter man die Zielgruppe, deren Interessen, Bedürfnisse und Vorlieben beschrieben hat, umso einfacher lässt sich ein zielgruppengerechtes Logo entwickeln.

Ein Beispiel: Ein Onlineshop für moderne Technik-Artikel spricht als Zielgruppe junge Männer zwischen 20 und 35 Jahren an. Das Logo sollte nun nicht altbacken oder kindlich verspielt daher kommen sondern modern wirken.

Die Botschaft festlegen

Statt einfach drauf los zu malen, sollte die Botschaft, die das eigene Logo vermitteln soll, klar beschrieben werden. Im besten Fall wurde bereits eine Kurzbeschreibung des Unternehmens erstellt, welche in wenigen Worten den Kern des Unternehmens umschreibt. Diese sollte aufgegriffen werden. Jetzt gilt es, in ein bis drei Sätzen die wichtigste Botschaft des Logos zu formulieren. Hierzu eignen sich insbesondere Beschreibungen der Eigenschaften des Unternehmens.

Beispiel zum oben genannten Online-Shop: Unser Logo soll modern wirken und damit unser innovatives Team repräsentieren. Es soll klare Formen haben, welche das funktionale Design moderner Elektrogeräte widerspiegeln. Da unser Shop sich mit der schnellsten Lieferung (am selben Arbeitstag) vom Wettbewerb abhebt, soll diese schnelle Lieferzeit bzw. unsere Geschwindigkeit sich im Logo wiederfinden.

Selbst das Logo entwerfen oder einen Experten beauftragen?

Nicht jeder Unternehmensgründer ist ein geborener Grafikdesigner. Der eine zaubert ansprechende Bilder während der andere es kaum über das Strichmännchen und die Sonne über dem schiefen Haus hinaus bringt. Das ist gut, denn es gibt ja Menschen, die sich darauf spezialisiert haben, genau diese Grafikdesign-Leistungen anzubieten.

Selbst gestalten kann man das Logo dann, wenn man ein gutes Gefühl für Farben, Formen und deren Wirkung beim Betrachter hat. Dazu helfen noch Kenntnisse mit Grafik-Programmen wie Adobe Photoshop oder CorelDRAW.

Wer selbst kein Händchen dafür hat, sollte das Logo in Auftrag geben.

Den passenden Logo-Designer finden

Es gibt eine Vielzahl an Angeboten von Personen und Agenturen. Wie finde ich nun das für mich passende Angebot?

Das richtet sich ganz danach, wie der eigene Bedarf ist. Bin ich in der Lage, die Anforderungen und Spezifikationen des Logos bereits klar zu beschreiben oder benötige ich hier beratende Unterstützung? Habe ich ein großes oder kleines Budget? Möchte ich mit dem Logo-Designer persönlich sprechen oder kann er auch aus dem Ausland über das Internet arbeiten?

Folgende Optionen sind gängig:

Die regionale Werbeagentur

Hier ist in der Regel gute Beratung und persönliche Betreuung enthalten. Sie eignet sich besonders dann, wenn ich auch noch weitere Leistungen wie Visitenkarten, Website und Flyer in Auftrag geben möchte. Der Preis ist in der Regel im oberen Bereich.

Der Bekannte, der ein Händchen für Design hat

Wer sich glücklich schätzen kann, eine gute Freundin mit Auge für Grafik zu haben, kann diese sicher um einen Gefallen bitten. Doch wenn der gute Freund keine Erfahrung mit der Erstellung von Unternehmens-Logos hat, sollte man auch nicht mit einem professionellen Ergebnis rechnen. Hier kann schnell eine zu hohe Erwartungshaltung und Undankbarkeit für den investierten Aufwand zu Problemen führen. Das sollte man sich also gut überlegen.

Freie Grafik-Designer

Es muss ja nicht gleich eine ganze Agentur sein. Auch Einzelunternehmer bieten ihre Leistungen an. Dies sorgt für besonders direkte Kommunikation, da Informationsverluste zwischen Mitarbeitern entfallen. Doch hier ist man mit nur einem Logo auch ein kleiner Auftraggeber und fällt bei größeren Aufträgen gern mal hinten runter. Urlaub und Krankheit des Designers führen natürlich zu Verzögerungen. Die Preise sind in der Regel günstiger als in der Agentur, da weniger Overhead-Kosten anfallen.

Spezialisierte Logo-Design Anbieter

Es gibt tatsächlich spezialisierte Angebote nur für das Logo-Design. Da diese Angebote in der Regel hoch standardisiert sind, können hier günstigere Preise als bei der individuellen Agenturleistung geboten werden. Doch die Beratung ist in der Regel auch nicht so individuell und persönlich. Aber für das kleinere Budget und den schnellen Start ist dies sicher eine sinnvolle Möglichkeit.

Internet-Plattformen

Auf Internet-Plattformen wie fiverr.com kann ein Logo-Design bereits ab 5$ beauftragt werden. Die Anbieter sind auf der Welt verteilt und repräsentieren eine sehr große Bandbreite an Professionalität von Hobby-Designern bis hin zu etablierten Agenturen. Man sollte die Anforderungen an das Logo bereits sehr gut in englischer Sprache beschreiben können, damit man mit guten Ergebnissen rechnen kann. Ist dies der Fall, so sind diese Plattformen dank der extrem günstigen Preise definitiv eine Überlegung wert.

Das finale Logo auswählen

Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler. Natürlich repräsentiert das Logo das Unternehmen und muss daher vom Gründer getragen werden. Doch die Meinung der Kunden sollte bei der Auswahl unbedingt mit einfließen. Also ruhig mal die drei besten Entwürfe einem potentiellen Kunden vorlegen und nach seiner Meinung fragen.

Bei der finalen Auswahl sollte man dann unbedingt die Zielsetzung des Logos wieder ins Gedächtnis rufen und nicht rein nach persönlichem Geschmack und ästhetischen Gesichtspunkten entscheiden.

Das Logo richtig verwenden

Wenn das Logo nun fertig ist, so sollte man es auf allen wichtigen Geschäftsdokumenten verwenden. Da es hierzu in sehr unterschiedlichen Größen benötigt wird, sollte die Datei in einem Vektorformat vorliegen. Dieses Format ermöglicht die Veränderung der Größe ohne Qualitätsverlust. Zusätzlich sollte man über eine Logo-Version mit transparentem Hintergrund verfügen. Dies wird besonders dann benötigt, wenn das Logo auch auf farbigem Hintergrund verwendet werden soll.

 

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About the Author Tobias Ziegler

CEO von IT-founder.de, Gründer, Business-Coach und langjähriger Selbstständiger in der IT-Branche. Als Gründer fühlst du dich vielleicht manchmal erschlagen von der Menge und Vielfalt der anstehenden Aufgaben. Ich zeige dir aus eigener Erfahrung, wie du mit deinem IT-Unternehmen erfolgreich startest und Fehler vermeidest!

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